Integration
Auf dem Pausenhof toben Kinder, manche rennen, andere bewegen flink ihre Rollstühle. Ein normales Bild an den Bugenhagen-Schulen. Hier lernen behinderte und nicht behinderte Kinder zusammen. Das christliche Menschenbild sondert niemanden wegen bestimmter Merkmale aus. Diese Toleranz will die Schule auch ihren Schülern vermitteln. Unter integrativen Unterricht wird das gemeinsame Lernen und Arbeiten an und mit gemeinschaftlichen Inhalten, Themen und Gegenständen auf dem jeweiligen Entwicklungsniveau des Schülers verstanden.
Der Unterricht findet gemeinsam oder in differenzierter Form statt, um sowohl dem leistungsstarken als auch dem schwächeren Kind gerecht zu werden. Dabei wird zunächst nicht auf die Behinderung geachtet, sondern die jeweilige Stärke des Kindes steht im Vordergrund. Im Umgang miteinander lernen die Schüler, sich gegenseitig zu achten, jeden so anzunehmen, wie er ist.
In der Integrationsschule der Bugenhagen-Schulen findet Integrationsunterricht statt, der organisatorisch den Integrationsklassen der staatlichen Hamburger Schulen entspricht. Drei bis vier Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden pro Lerngruppe integriert und lernen gemeinsam mit den anderen Regelkindern. Dabei steht nicht die Behinderung im Vordergrund, sondern der Mensch mit seinen Stärken und Schwächen. Behinderte und nicht behinderte Schüler lernen voneinander und miteinander. Die Lerngruppe sind hierzu personell besonders ausgestattet. Sonderpädagogisches Personal steht beratend und unterstützend zur Seite.