IIIghi “Imra und Tess”

Theaterkurs IIIghi unter der Leitung von Corinna Honold
Aufführung voraussichtlich im Herbst 2020
„IMRA und TESS” – ein Stück zum Thema Toleranz“

Imra ist Türkin und trägt ein Kopftuch und hat eine eigene Meinung. Tess ist Deutsche und ziemlich laut. Während sie sich streiten über Jungs, Kopftücher und ihren Glauben, kommen sie sich langsam näher. Zwei starke Mädchen erzählen über Abhängigkeit, Vertrauen, Mobbing und wahre Freundschaft. Ein Stück mit Live Musik der III g-h unter der Leitung von Corinna Honold.

Worum geht’s? Beschreibe die beiden Hauptfiguren aus dem Stück.
Imra ist Türkin und eher zurückhaltend, während die rebellische Tess aus Deutschland gar nicht genug Aufmerksamkeit bekommen kann. Es wird gezeigt, wie diese völlig verschiedenen jungen Frauen doch vieles gleich sehen, vieles ähnlich erlebt haben und wie sie Sachen ähnlich fühlen. Aktuelle Themen, wie Rassismus, Vorurteile, Freundschaft, Liebe und Mut werden vielfältig behandelt.
Ich heiße Hossein und ich bin 18 Jahre. Ich bin selbst ein Muslim. Imra ist eine Muslimin. Sie trägt ein Kopftuch und hält an ihren Überzeugungen fest. Mein Eindruck ist, dass sie ihren Lifestyle sowie ihr Outfit freiwillig und aus eigenem Willen gewählt hat. Sie ist eher ein ruhiger Mensch und möchte sich ungerne in der Öffentlichkeit zeigen. Schüchtern ist sie aber nicht und unter dem Kopftuch verstecken möchte sie sich auch nicht. Imra geht ihren eigenen Weg und lässt sich ihren Weg nicht von anderen vorschreiben, auch wenn sie dabei komisch und von anderen abschätzig angeschaut wird. Sie ist gläubig und trotz aller Schikane in der Schule, auf der Straße, in der U-Bahn usw. ist sie mutig und selbstbewusst genug, um bei ihrem Glauben zu bleiben.
Koran Sure 24/31 : “Und sag den gläubigen Frauen, sie sollen die Augen niederschlagen, und sie sollen darauf achten, dass ihre Scham bedeckt ist, den Schmuck, den sie tragen, nicht offen zeigen, soweit er nicht (sc. normalerweise) sichtbar ist, ihren himār über den Schlitz (sc. des Kleides) ziehen und den Schmuck, den sie tragen, niemandem offen zeigen, außer ihrem Mann, ihrem Vater, ihrem Schwiegervater, ihren Söhnen, ihren Stiefsöhnen, ihren Brüdern, den Söhnen ihrer Brüder und ihrer Schwestern, ihren Frauen, ihren Sklavinnen, den männlichen Bediensteten, die keinen Geschlechtstrieb haben, und den Kindern, die noch nichts von weiblichen Geschlechtsteilen wissen. …”himār: (Im Originaltext steht der Plural dieses Wortes, humur.)Diese Verse aus dem Koran sind oftmals der Grund, warum Frauen ein Kopftuch tragen.
Tess ist aber anders, sie ist nicht gläubig und sie trägt kein Kopftuch.Mein Eindruck ist, dass sich Tess im Gegensatz von Imra immer zeigen möchte. Sie ist mit sich selbst nicht zufrieden und sie denkt, dass sie sich immer schminken und die besten Klamotten haben muss. Sie ist abhängig von den Meinungen ihrer Schulkameraden und von allen Menschen um sie herum. Ich glaube auch, dass sie davor Angst hat, dass ihr jemand sagen könnte, du bist nicht schön genug! Sie lebt sozusagen für andere und nicht für sich selbst.
Tess und Imra sind sehr unterschiedlich und jeder lebt auf eine andere Art. Sie sind aber befreundet, um von einander zu lernen, mehr Erfahrungen sammeln (z.B wie Imra mit dem Kopftuch in ihrem Alltag umgeht) und zu sehen, wie die anderen ihr Leben führen. Sie verstehen sich gut und sie wollen ihren Lifestyle den anderen nahe legen. Tess sagt z.B Imra muss ihr Kopftuch absetzen und Imra sagt, dass Tess sich von ihrem Freund trennen muss.

Aufgabe:
Imra schreibt einen Brief an ihren Bruder, in dem sie ihm mitteilt, was sie ihm nicht zu sagen wagt. Sie hat Tess kennen gelernt und sieht nun anders auf einige Dinge in ihrer Familie. Gehe dabei auch auf ihre ganz persönlichen Gründe ein, warum sie das Kopftuch trägt.

Hallo Bruder,
ich habe mich für den Weg eines Briefes entschieden, um nun endlich mal offen mit der reden zu können. Es gibt so einiges, was mir jetzt erst klar wird und andere Sachen, die mir schon lange klar sind. All das möchte ich dir nun mitteilen und hoffe auf Verständnis und Besserung. Du fragst dich bestimmt, warum ich dir das Ganze nicht einfach sage. Das hat den Grund, dass ich mich einfach nicht traue. Es ist für mich leichter, dir diesen Brief zu schreiben und zu übergeben, als mit dir ein Gespräch zu führen. Ich hoffe, dass du, nachdem du den ganzen Brief gelesen hast, Verständnis für mich hast und probierst dich zu ändern. Nun lass mich aber mal zum Thema kommen und nicht mehr um den heißen Brei reden. Ich weiß, dass du mich nur beschützen möchtest und mir nichts Böses willst. Ich habe aber nun erkannt, dass ich mich von dir eingeengt fühle. Andere Mädchen in meinem Alter können sich beispielweise mit Jungs treffen, auf Feiern gehen oder aber auch bis spät nachts draußen bleiben. Ich hingegen habe mich noch nie mit einem Jungen getroffen, geschweige denn nachts gefeiert. Und das leider nicht, weil ich das nicht möchte. Nein! Sondern weil du das nicht möchtest. Ich habe lange drüber nachgedacht, ob ich nachts feiern gehen möchte oder lieber, wie immer, zuhause bleiben will. Und ob du es glaubst oder nicht, ich möchte eigentlich gar nicht wild feiern gehen. Das Problem ist, das du es mir auch eigentlich nicht einfach so verbieten kannst. Ich habe das aber immer zugelassen. Und genau das möchte ich ab jetzt ändern. Ich bin alt genug und kann meine eigenen Entscheidungen treffen und möchte mich nicht immer rechtfertigen müssen! Du hast jetzt wahrscheinlich schon gemerkt, um welches Thema es mir geht. Ich möchte frei entscheiden können mit wem ich mich treffe und wann. Ob es nun eine Feier ist oder ein einfaches Treffen oder sonst etwas. Es soll ganz allein meine Entscheidung sein und nicht mehr deine! Mir ist wichtig, meine eigene Freiheit zu haben. Ich möchte nicht, dass mich jemand beobachtet oder bevormundet! Ich möchte ab heute das machen können, was ich für richtig halte! Und das, in Bezug auf alles, die Feiern und das Treffen mit Jungs waren nur ein Beispiel. Ich weiß du wirst über meine Entscheidung nicht erfreut sein und wahrscheinlich sogar sehr sauer sein, doch das ist mir egal. Ich bitte dich nur, meine Entscheidung und meine neue Umgangsweise zu akzeptieren. Ich bitte dich noch nicht mal sie zu befürworten, einfach weil ich weiß, dass du dies nie tun würdest. Also rede mir nicht mehr in meinen Kram rein und lass mich meine Entscheidungen treffen. Und dies ist leider auch keine Bitte an dich, es ist eine Aufforderung dich zu ändern und mich gewähren zu lassen. Ich weiß, wie schwer es dir fällt das zu akzeptieren, da du mich ja auch nur beschützen möchtest. Du möchtest mich vor den falschen Jungs beschützen und davor, von ihnen verletzt zu werden. Und ich muss sagen, dass ich dir dafür sogar in Gewisser weiße dankbar bin. Doch auch diese Erfahrungen muss ich selber machen und auch selber die Entscheidung treffen können. Du kannst dir wahrscheinlich nicht im Geringsten vorstellen, wie schwierig es für mich war, diesen Brief an dich zu schreiben. Ich habe mich lange davor gedrückt, doch nun erkannt, dass es jetzt einfach Zeit ist. Und jetzt, wo es vollbracht ist, fühle ich mich befreit, als wenn Steine von meinen Schultern fallen würden. Ich bin so so glücklich, nun endlich offen mit dir geredet zu haben. So, das war es dann von meiner Seite, ich hoffe, dass ich mich nun noch überwinden kann, dir diesen Brief zu übergeben. Also, wenn du bis hier gekommen bist, habe ich mich wohl getraut.
In aller Liebe, Imra!

Brief 2


Lieber Sinan,
Ich möchte dir etwas erzählen. Etwas worüber wir beide noch nie wirklich geredet haben. Ich hatte irgendwie Angst mit dir über solche Dinge zu reden, weil du immer so beschützend und aufbrausend wirst. Deshalb schreibe ich dir auch lieber diesen Brief, anstatt mit dir persönlich zu diskutieren.
Also. Ich habe ein Mädchen kennen gelernt. Sie ist Deutsche. Ihr Name ist Tess. Zusammen sind wir neu in die gleiche Klasse gekommen. Am Anfang haben wir uns nicht so gut verstanden und sie hat ständig blöde Kommentare über mein Kopftuch gemacht. Doch dann haben wir uns unterhalten und über Dinge geredet die uns auf seltsame Art und Weise näher zusammen gebracht haben. Religion, Jungs, Mobbing und so. Und wenn ich schon dabei bin, dann kann ich dir auch direkt sagen, dass ich schon mal verliebt war. Er war Deutscher. Und jetzt raste bitte nicht aus, das nervt nämlich! Jedenfalls habe ich etwas sehr wichtiges von Tess gelernt: Wenn man etwas wirklich will, dann muss man dafür einstehen. Und wenn man halbe Sachen macht, dann wird man ein halber Mensch. Mir ist klar geworden, dass es nicht mehr so weiter gehen kann. Ich will kein halber Mensch sein. Ich will jetzt mein eigener Mensch sein. Ich will tun und lassen und glauben, was ich will. Mama und Papa haben schon immer meine Entscheidungen respektiert und mich bei allem unterstützt. Auch als ich zu Mama gesagt habe, dass ich von nun an ein Kopftuch tragen will, hat sie das verständnisvoll akzeptiert. Und trotzdem ist es noch so, dass jeder das Gefühl hat, mir seine Meinung mitteilen zu müssen. Kann sich nicht einfach mal jeder um seinen eigenen Kram kümmern? Und du? Du hast immer nur meinen Aufpasser gespielt. Mir Sachen verboten und mich zu Dingen gedrängt, die ich eigentlich gar nicht machen wollte. Ich bin Möglichkeiten aus dem Weg gegangen und habe manche Chance Dinge zu erleben verpasst. Das mit dem Kopftuch war meine Entscheidung. Ich trage es nicht wegen der Heirat oder wegen irgendwelchen Männern. Ich trage es, weil ich an Gott glaube. Er passt auf mich auf und durch das Kopftuch weiß ich, dass er immer bei mir ist. Gott ist der einzige Beschützer, den ich brauche. Verstehst du? Familie ist mir sehr wichtig. Du bist mir sehr wichtig! Und ich weiß, dass du mich nur vor bösen Menschen beschützen und mich vor üblen Erlebnissen, die dir widerfahren sind, bewahren willst. Aber so ist das Leben nun mal. Aus solchen Erfahrungen lernt man. Und man wird stärker! Das habe ich doch schon erlebt, als ich auf meiner alten Schule gemobbt wurde.
Tess war in einen Ladendiebstahl verwickelt. Ihr Freund hat ihr einen unbezahlten iPod in die Tasche gesteckt. Und ich bin die einzige Zeugin. Ich kann nicht mit ansehen, wie dieses Mädchen für eine Tat bestraft wird, die sie nicht begangen hat. Also habe ich mich dazu entschieden nächste Woche vor Gericht für sie auszusagen. Und ich will ihr dabei helfen aus dieser hilflosen Beziehung raus zu kommen und ihr den Trost und Halt schenken, den sie braucht. Deine Meinung dazu kann ich mir ja schon vorstellen. Behalt sie lieber für dich, ist besser so.In der Zukunft möchte ich dich also darum bitten, dich bei bestimmten Dingen rauszuhalten und dich einfach wie ein ganz normaler Bruder zu verhalten.Erinnerst du dich daran, wie wir uns beide, als wir klein waren, immer Schokoeis beim Kiosk gekauft haben und anschließend in den Stadtpark gesetzt haben? Das sollte wir mal wieder machen!Ich hab dich lieb!


Deine Imra

Aufgabe:
Tess hat Imra kennen gelernt und überdenkt ihre Beziehung zu Boas. Schreibe einen Brief aus der Sicht von Tess an Boas und erkläre ihm, warum du nichts mehr mit ihm zu tun haben willst.

Brief 1

Lieber Boas,
ich habe beschlossen, mich von dir zu trennen.
Mir wurden die Augen geöffnet: Du benutzt mich nur.In den Momenten, in denen es drauf ankommt, stehst du nicht zu mir. Oder du reitest mich in die Scheiße, wie beim Mediamarkt neulich. Das tust du noch vollkommen extra und machst dich hinterher über mich lustig.Ich habe immer zu dir gehalten und du so gut wie nie.Einer meiner Grundsätze ist, dass ich mich von keinem herumkommandieren lasse und bei dir soll ich eine Ausnahme machen? Das ergibt für mich keinen Sinn. Mir ist jetzt klar geworden, dass ich nur mit dir zusammen war, um das Gefühl zu haben geliebt zu werden, dass jemand mich braucht… Aber dieser Jemand warst nicht du, sondern nur eine Wunschvorstellung von dir in meinem Kopf. Mit dir zusammen hatte ich Ansehen, Freunde alles was man will, aber das alles passt nicht zu mir.Du passt nicht zu mir.Ich hatte immer das Gefühl, dass ich nichts Besseres verdient habe und dass ich weniger wert bin als du, aber das stimmt nicht. Das ist mir bewusst geworden..Ich hab kein mehr Bock mehr, deine verfickte Scheiße für dich zu machen und dich immer aus dem Schlamassel zu holen.Ich habe kein Bock mehr, irgendwas für dich zu machen.Ich scheiß auf dich! Ich scheiß auf deine blöden Witze, die du immer auf meine Kosten machst und ich scheiß auf deine Art, wie du mir ein schlechtes Gewissen machen konntest, obwohl ich gar nicht Schuld war!Und mit deinen Freunden schlafen zu müssen, damit du Geld bekommst? Ist ja wohl das Letzte!Endlich habe ich das erkannt. Endlich habe ich erkannt, was für ein Arsch du bist und dass ich besser dran bin ohne dich.Endlich bin ich frei!Endlich bin ich frei!Ich hatte immer Angst vor dir, aber jetzt nicht mehr.Wenn du mich kalt machen willst, dann mach es doch, mich kannst du nicht mehr erpressen oder bedrohen oder was auch immer.Und wenn ich jetzt mein ganzes Leben lang alleine bin, bin ich trotzdem glücklicher, als wenn ich bei dir bleiben müsste.Ich will nichts mehr mit dir zu tun haben.Du musst das wohl akzeptieren und dir ein anderes Mädchen suchen, die alles macht, was du willst, aber die bin zum Glück nicht ich.Ich brauche dich nicht mehr, denn jetzt habe ich jemanden, die mich wirklich mag und mich schätzt. Jetzt habe ich jemanden, die ich wirklich mag, die ich lieb hab, die ich unterstütze und die mich unterstützt.Vielleicht bist du sauer, traurig oder sogar froh dass ich endlich weg bin oder was auch.Ich hoffe irgendwann kannst du dich nochmal ändern. Tess


Brief 2

Lieber Boas,
Wie geht es dir? Alles gut im Gefängnis?Mir geht es gut. Seitdem du weg bist, habe ich viel Zeit zum Nachdenken gehabt. In der Zeit hat mir eine ganz besondere Person weitergeholfen. Ihr Name ist Imra oder wie ich sie gerne nenne : Irma. Sie trägt zwar ein Kopftuch aber ist wirklich cool. Sie ist mit mir zum Gericht gegangen und hat für mich ausgesagt, das hat aber eine Bedingung mit sich gebracht. Die lautet, dass ich mich von dir trennen und mit dir den Kontakt abbrechen muss. Es fällt mir schwer, das zu machen, aber ich habe eine Sache von dir gelernt und das ist, dass man seine Versprechen halten muss egal wie schwer es ist.Es hat noch mehrere Gründe, warum ich dass mache. Der eine ist die Sache mit Imra. Ein anderer ist, dass ich endlich selbst entscheiden mochte und ich frei sein möchte. Ich dachte immer, dass ich durch dich Freiheit hab,e aber durch Imra habe ich gesehen, dass du mich einschränkst und das Gegenteil machst.Durch dich konnte ich tanzen, und du weißt ja selber, wie gerne ich tanze, aber ich kann immer und egal wo tanzen. Ich brauche dich nicht mehr.Noch ein andere Grund ist, dass ich nichts mehr mit deinen „Freunden“ zutun haben möchte. Sie sind einfach kein guter Umgang für dich und für mich. Dass ich mich von dir trenne, kann dir auch helfen, dein Leben wieder unter Kontrolle zubringen. Bitte mach eine Ausbildung und fange an etwas zu machen, was dir im Leben weiterhilft.Ein anderer Grund ist, dass ich den Kontakt und das Verhältnis mit meiner Mutter verbessern möchte. Ich möchte ihr zeigen, dass sie die Hoffnung an mich noch nicht aufgeben muss und, dass ich mir Mühe gebe, unser Verhältnis wieder zu verbessern und mich in der Schule mehr anstrengen werde.Der letzte Grund, den ich jetzt nennen werde, ist einer der wichtigsten!
Er bezieht sich auf unsere Geschichte, du warst da, wenn ich jemanden gebraucht habe und du hast mir das geboten, was ich wollte. Aber dabei hasst du mich benutzt und mich belogen. Du bist niemals 22 Jahre alt und es ist ein Unding, jemanden so zu benutzen, wie du es mit mir gemacht hast!
Ich wünsche dir noch ein schönes Leben und lass dich nicht mehr bei mir blicken und schicke nicht deine „Freunde“ zu mir. Wenn du das machs,t gehe ich zur Polizei und dann konntest du mit deinen zwei Monaten glücklich sein. Trotzdem bin ich dir dankbar für ein paar Erfahrungen, die ich durch dich bekommen habe.
Viel Glück und Gesundheit in deinem weiteren Leben.
Tess